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Gehaltsrechner Arbeitgeberbrutto 2026 — kostenlos online Personalkosten berechnen

Arbeitgeberbrutto oder Wunsch-Netto eingeben — der Rechner zeigt sofort die Arbeitgeber-Gesamtkosten und den Arbeitnehmer-Nettolohn, für alle Steuerklassen I bis VI. Als PDF-Nachweis exportierbar.

Berechnung ausschließlich lokal in Ihrem Browser. Es wird nichts an einen Server übertragen.

Angaben zum Gehalt

Werte per Klick auswählen, das Ergebnis wird automatisch berechnet. Nur der Betrag ist Freitext.

Vorlage:
Eingabe-Modus
Vereinbartes Bruttogehalt vor allen Abzügen.

Steuerklasse

I: ledig/dauerhaft getrennt lebend.

Krankenversicherung

Zusatzbeitragssatz wird automatisch übernommen (Quelle: GKV-Spitzenverband, Stand 2026).

Pflegeversicherung

Nur in Sachsen ist die Pflegeversicherung anders aufgeteilt (mehr Arbeitnehmer-, weniger Arbeitgeberanteil).

Alter
Anzahl Kinder

Ab 23 Jahren zahlen Kinderlose einen Zuschlag zur Pflegeversicherung (§ 55 SGB XI). Ab dem 2. Kind sinkt der Arbeitnehmer-Beitrag um 0,25 Beitragssatzpunkte je Kind — bis zum fünften Kind, danach bleibt es dabei.

Umlagen

Insolvenzgeldumlage ist immer enthalten. U1/U2 sind krankenkassenindividuell — hier nur ein grober Pauschalsatz (2,0 %) zur Orientierung.
Erscheint auf dem PDF-Nachweis, optional.

Was dieser Rechner nicht abbildet

7 Punkte zur Genauigkeit dieser Berechnung
  1. Die Lohnsteuer folgt dem amtlichen Programmablaufplan 2026 (BMF-Schreiben vom 12.11.2025), für alle sechs Steuerklassen und mit dem hier gewählten Zusatzbeitragssatz Ihrer Krankenkasse.
  2. Eine amtsgenaue Lohnsteuer ist noch kein amtsgenaues Netto. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer fehlen hier ganz — beide hängen von der persönlichen Situation ab und würden das Netto weiter mindern.
  3. Der Programmablaufplan kennt Angaben, nach denen dieser Rechner nicht fragt und die er deshalb mit ihrem Standardwert führt: private Kranken- und Pflegeversicherung, Befreiung von der Rentenversicherung, Freibetrag und Hinzurechnungsbetrag aus den ELStAM, Versorgungsbezüge, Altersentlastungsbetrag und sonstige Bezüge.
  4. Steuerklasse II rechnet mit dem Entlastungsbetrag von 4.260 € (§ 24b Abs. 1 EStG). Der Erhöhungsbetrag von 240 € je weiterem Kind steckt nicht in der Steuerklasse, sondern nur in einem beantragten ELStAM-Freibetrag (§ 24b Abs. 2 Satz 2 EStG) — er wirkt hier also nicht.
  5. Die Sozialversicherung ist eine eigene Zusage und nicht Teil des Programmablaufplans: sie rechnet mit dem allgemeinen Beitragssatz (hälftig 7,3 % in der Krankenversicherung), während der Steuerabzug intern die ermäßigte Rechengröße von 7,0 % ansetzt. Beides ist richtig und meint Verschiedenes.
  6. U1/U2-Umlage ist nur ein grober Pauschalsatz — die tatsächlichen, krankenkassenindividuellen Sätze weichen davon ab.
  7. Minijob (bis 603 €) und Midijob-Übergangsbereich (603,01–2.000 €) haben eigene Sonderregeln, die hier nur als Hinweis markiert, nicht berechnet werden.

Dieser Rechner ersetzt keine Lohnabrechnung und keine Steuerberatung. Alle Berechnungen laufen ausschließlich in Ihrem Browser, es werden keine Daten an einen Server übertragen; Eingaben bleiben auf diesem Gerät.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitgeberbrutto und Nettolohn?

Das Arbeitgeberbrutto ist das vereinbarte Monatsgehalt vor Abzügen. Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich eigene Sozialversicherungsanteile (Arbeitgeber-Gesamtkosten), der Arbeitnehmer erhält nach Abzug von Sozialversicherung und Lohnsteuer den Nettolohn.

Wie funktioniert der Wunsch-Netto-Modus?

Statt des Bruttogehalts geben Sie den gewünschten monatlichen Nettolohn ein — der Rechner ermittelt per Näherungsverfahren das dafür nötige Arbeitgeberbrutto und die daraus folgenden Arbeitgeber-Gesamtkosten.

Für welche Steuerklassen gilt der Rechner?

Für alle Steuerklassen I bis VI. Die Lohnsteuer folgt in jeder davon dem amtlichen Programmablaufplan 2026 (BMF-Schreiben vom 12.11.2025), einschließlich der Vorsorgepauschale nach § 39b Abs. 2 Satz 5 Nr. 3 EStG und der Sonderregel für die Klassen V und VI nach § 39b Abs. 2 Satz 7 EStG. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind nicht enthalten — das ausgewiesene Netto ist also nicht die vollständige Abrechnung.

Sind U1, U2 und der Berufsgenossenschafts-Beitrag enthalten?

Die Insolvenzgeldumlage ist immer enthalten. U1 (Krankheitsumlage) und U2 (Mutterschaftsumlage) lassen sich optional als grober Pauschalsatz zuschalten — die tatsächlichen, krankenkassenindividuellen Sätze weichen davon ab. Der Berufsgenossenschafts-Beitrag ist branchenabhängig und nicht enthalten.

Wie wird der Zusatzbeitrag meiner Krankenkasse berücksichtigt?

Krankenkasse aus der Liste wählen — der individuelle Zusatzbeitragssatz (Quelle: GKV-Spitzenverband, Stand 2026) wird automatisch übernommen. Alternativ lässt sich ein eigener Satz eintragen.

Sind Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag im Ergebnis enthalten?

Nein. Beide hängen von der persönlichen Situation ab (Kirchenmitgliedschaft, Einkommenshöhe beim Soli) und sind bewusst ausgeklammert. Für eine Schätzung die eigenständigen Kirchensteuer-Rechner und Solidaritätszuschlag-Rechner von KUKANILEA nutzen.

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